Seit Jahren beschäftigt man sich auf allen Ebenen und über sämtliche Branchen hinweg mit dem Thema Programmatic Advertising. Vom einstigen Buzzword ist die programmatische Werbemittelaussteuerung längst zum Standard im Bereich Paid Advertising geworden. Die programmatische Welt ist jedoch umfangreich. Unzählige Tech-Anbieter, Plattformen und Datenanbieter bieten extrem viele Optionen.

So wächst das Dickicht in der programmatischen Welt und wirkt von außen für viele wie ein dichter Dschungel. Im nachfolgenden Artikel geben wir dir vier wichtige Tipps wie du Programmatic Advertising erfolgreich gestalten kannst.

 

Ausgangssituation und Ziele kennen!

Wo stehst du und wo willst du hin? Eine realistische Einschätzung der aktuellen Situation und realistische Zieldefinitionen sind manchmal gar nicht so einfach. Aber nur so kann eingeschätzt werden, ob die programmatische Form der Werbemittelaussteuerung in der aktuellen Situation für dich überhaupt sinnvoll ist. Außerdem kann eine passende und optimale Programmatic Advertising Strategie nur gefunden werden, wenn Ausgangssituation und Ziele für alle transparent sind.

Also, was ist dir wichtig? Neukunden generieren, Awareness schaffen, alte Kunden wieder ansprechen, um nicht in Vergessenheit zu geraten, Abverkäufe ankurbeln ODER, ODER, ODER?

Durch eine klare Zieldefinition- und Kommunikation können Missverständnisse vermieden und die passende Programmatic Advertising Strategie aufgesetzt werden.

 

Zielgruppenvorgaben sind super – aber bitte nicht in Stein gemeißelt!

 

Detaillierte Zielgruppeneinschränkungen sind super und können durch zahlreiche hochwertige Datenanbieter programmatisch auch prima erreicht werden. Zu eng geschnürte Zielgruppen schränken die eigentliche Power von Programmatic Advertising jedoch ein. Ein cleverer Mix in der Strategie zwischen der Ansprache von definierten Zielgruppen-Targetings und Testings von neuen Zielgruppen-Learnings ist das A und O.

Auch die eigenen 1st Party Daten, wie z.B. die bestehenden Käufer, sollten sinnvoll für weitere Targetings genutzt werden. Zum Beispiel für die Bildung von Lookalike-Segmenten oder für Retargeting-Maßnahmen. Auch eine sehr granulare Vorgabe von bestimmten Umfeldern sollte vermieden werden. Werden Umfelder von vorneherein zu eng definiert, behindert dies den Aufbau eines gut funktionierenden und erfolgreichen Programmatic Advertisings. Prio-Ziel sollte es immer sein, relevante und hochwertige Nutzer zu erreichen!

Aber keine Angst, Brand Safety Maßnahmen und Brand Safety Tools bieten eine super Basis für eine möglichst sichere Aussteuerung von Werbemitteln.

 

Die richtigen Technologiepartner auswählen!

 

Die Ziele deiner Werbekampagnen sind unterschiedlich. Dementsprechend können auch unterschiedliche Technologieanbieter für dich passend sein. Im dichten Dschungel an Technologieanbietern gilt es die richtigen zu finden. Der Einkauf von Werbeplätzen erfolgt über die DSP (Demand Side Platform). Schon hier hat man die Qual der Wahl, denn es gibt zahlreiche DSP-Anbieter. Es muss beachtet werden welche Werbeformate (Mobile, Video, Display, Sonderformate) die DSP unterstützt, wie groß das Netzwerk an angebundenen SSPs (Supply Side Platforms) ist und welche dies sind.

Genauso ist das Netzwerk an angebundenen Data Management Platforms (DMPs) bedeutsam. Hier sind oftmals auch regionale Unterschiede zu beachten. Idealerweise sollte man auch gleich zu Beginn die eigenen 1st Party Daten segmentieren, um sie ggf. für das Targeting nutzen können. Somit sollte die Wahl bestenfalls auf eine DMP fallen, die direkt an die DSP angeschlossen ist. Es gibt hier also jede Menge Faktoren, die bereits bei der Wahl der Technologie-Plattformen den Erfolg Eurer Kampagne beeinflussen.

 

Raum für Optimierungen

 

Clevere Algorithmen, Datenpower und dynamische Creatives können sich gegenseitig stärken und zu besseren Kampagnenergebnissen und ganz neuen Zielgruppen-Insights führen. Aber nur dann, wenn man dem eigentlichen Vorteil von Programmatic Advertising auch Raum gibt. Denn nur dann können auch wirklich relevante User zur richtigen Zeit, am richtigen Ort mit passendem Creative abgeholt werden und so tatsächlich Streuverluste vermieden werden. Doch nicht ausschließlich Algorithmen sollten die Kampagnen steuern, auch Expertenwissen ist gefragt, denn kontinuierliche Anpassungen und neue Testings gehören genauso zu einem erfolgreichen Programmatic Advertising. So gehen im Idealfall Mensch und Maschine Hand in Hand, um die besten Kampagnenergebnisse zu erzielen.

 

Nutzt du bereits Programmatic-Advertising in deinem Marketing-Mix?

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