Jeder hat mal klein angefangen. Wer gerade erst mit Online Marketing beginnt oder vom Chef einen sportlichen Budgetrahmen vorgegeben bekommt, der weiß wie schnell man in seinem Tun eingeschränkt wird. Davon ist natürlich auch Google Ads betroffen. Umso weniger Budget man hat, umso wichtiger ist es, das vorhandene Geld so effizient wie möglich zu nutzen.  

    Dieser Beitrag richtet sich an all diejenigen, die sich nicht in der traumhaften Situation befinden, auf mehr oder weniger unbegrenzte Budgettöpfe zugreifen zu können.

    Hier sind vier Tipps & Tricks, die dein Google Ads Konto effizienter machen:

      

     

    Remarketing – Verwende RLSA in jeder Search Kampagne!

     

    Es ist kein sonderlich großes Geheimnis, Interessenten die bereits mit dir, deiner Seite, deinem Unternehmen oder deiner Marke interagiert haben, lassen sich deutlich einfacher ansprechen, als Personen, die noch nie von dir gehört haben.

    Daher können wir uns nur wiederholen – Nutze RLSA in deinen Search Kampagnen! Das Hinterlegen von Remarketing-Listen ist schnell erledigt. Dabei musst du nur drauf achten, dass du die Listen auf “Beobachtung” und NICHT auf “Ausrichtung” im Account hinterlegst. 

    Das war’s schon. Du profitierst bereits!

    Beobachtende Remarketing-Listen verursachen grundsätzlich keine Kosten und helfen dir Daten über das weitere Suchverhalten deiner Besucher, Abonnenten, Käufer, Warenkorbabbrecher usw. zu sammeln:

      

    • Die CTR von Webseiten-Besucher auf Suchanzeigen ist um X% höher als bei neuen Interessenten.
    • Der durchschnittliche Warenkorbwert von Bestandskunden ist um X% höher als bei neuen Interessenten.
    • Die Conversion Wahrscheinlichkeit meiner Besucher sinkt nach Y Tagen um X%. 

      

    Das sind richtig relevante Informationen, oder? Wenn eine Liste als besonders wertvoll identifiziert wurde, macht es Sinn über eine Gebotsanpassung den CPC für diese zu steigern. Umgekehrt kannst du schwächere Listen runterbieten oder komplett ausschließen.

    Erst wenn du eine individuelle Gebotsanpassung für bestimmte Listen hinterlegst, steigen bzw. sinken deine Kosten. So kannst du Top-Performern etwas mehr von deinem limitierten Budget zuweisen und die Geldverschwendung bei Rohrkrepierern eindämmen.  

     

    Geografische und demografische Gebotsanpassungen

     

    Bei knappen Werbebudgets, Google Ads Kampagnen für deine wichtigsten Zielgruppen und Regionen zu optimieren, erscheint vollkommen logisch (Das erscheint übrigens in den meisten Fällen logisch :D). 

    Wir sehen aber, dass diese Funktion in 50% der von uns auditierten Konten, nicht genutzt wird.

     

    Geografische Performance auswerten:

    Das Wissen darüber, ob bestimmte Regionen wichtiger sind als andere, kannst du entweder über die Standort-Auswertung deines Google Analytics Accounts oder über die Google Ads Funktion “Bericht nach Standort” in Erfahrung bringen.

      

    Demografische Performance auswerten:

    Informationen über die Performance nach demografische Daten, wie Alter oder Geschlecht, kannst du auch ganz einfach in Google Analytics oder über die entsprechende Segmentierung in Google Ads in Erfahrung bringen

      

    Die geografische / demografische Ausrichtung von Kampagnen, kann aus unterschiedlich Blickwinkeln betrachtet werden. Anbei zwei Beispiele:

     

    • Zur Maximierung deines ROAS, beschränkst du deine Kampagnen auf die wertvollsten Regionen oder Altersgruppen (Ausschluss) ODER erhöhst für diese deinen CPC über eine Gebotsanpassung.
    • Für die Optimierung der Kosten macht es Sinn, Kampagnen in besonders umkämpften Regionen bzw. in Regionen mit sehr hohem Suchvolumen einzuschränken. 

     

    Schaltest du beispielsweise Anzeigen für eine regionale Autovermietung, kann es je nach Performance der Kampagne Sinn machen eine positive oder negative Gebotsanpassung um den regionalen Flughafen zu hinterlegen. Eine Analyse der demografischen Daten zeigt, dass Personen unter 25 deutlich weniger Interesse an Mietwagen haben. Greifen wir das oben angeführte Beispiel auf, leiten sich daraus folgende Handlungsempfehlungen ab:

     

    • Steigere den CPC für Personen über 25 in einem 2 km Umkreis um den Flughafen, wenn deine Analyse ergeben hat, dass hier besonders viele Interessenten bei deinem Unternehmen Mietwagen bestellen.
    • Senke den CPC für Personen über 25 in einem 2 km Umkreis um den Flughafen, wenn deine Recherche ergeben hat, dass der Wettbewerb durch internationale Konkurrenten zu hoch ist und die Akquisitionskosten für Neukunden, in dieser Region, deinen Budgetrahmen sprengen.

     

    So kannst du Schritt für Schritt dafür sorgen, dass dein Budget effizienter verteilt wird.

     

      

    Suchanfragen auswerten und negative Keywords pflegen

      

    Wem unbeschränkt Kohle für Google Ads zur Verfügung steht, der kann generische Shorthead-Keywords auf broad, 24/7, beschleunigt ausspielen, um auch wirklich jeden Interessenten, unabhängig von der Wirtschaftlichkeit, zu erreichen.

    Für die 99 anderen Prozent der Advertiser geht das jedoch nicht!

    Dein bester Freund ist in diesem Fall der Suchbegriff-Bericht. Die Information, welche Leistung einzelne Suchanfragen erbringen, ist ein entscheidender Faktor beim Kampagnen Management. 

    Um dein Google Ads Konto in Bezug auf Budget effizienter zu gestalten, kannst du die Suchanfragen mit der besten Performance als Exact-Match buchen und deine Anzeigen für diese Anfragen optimieren. Dadurch verbessert sich im Idealfall dein Qualitätsfaktor, dein CPC sinkt und deine CTR steigt. 

    Suchanfragen die nur Geld kosten und keine Conversion erzielen, kannst du als auszuschließende Keywords hinzufügen. Auf Dauer verbessert sich dadurch dein CPA, da die Ausspielung deiner Kampagne immer präziser wird und ungewollte Streueffekte eingedämmt werden.

     

      

    Generische Search Kampagnen mit Zielgruppen einschränken

      

    Je nach Unternehmen und Produkt ist der generische Keyword-Pool für dein Advertising mit zahlreichen Schwergewichten der Industrie besetzt. Möchtest du dennoch einen Teil dieses Traffics für dich beanspruchen, kannst du die Ausspielung deiner Kampagne mit der Ausrichtung auf Similar Audiences und Kaufbereite Zielgruppen beschränken. 

    Richtest du deine Kampagne beispielsweise auf die Similar Audience deiner Käufer aus, verringert sich zwar das Suchvolumen für deine Kampagne, deine Anzeigen werden aber nur noch Personen gezeigt, die deinen Käufern sehr ähnlich sind. Kein schlechter Deal, oder?

    Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Ausrichtung auf kaufbereite Zielgruppen. Du reduzierst das Gesamtvolumen, sprichst aber nur noch Personen an, die zum Beispiel erhöhtes Kaufinteresse an Produkten deiner Art haben.

    WICHTIG: Wenn du deine Search Kampagne auf In-Market oder Similar Audiences ausrichtest, kannst du keine RLSAs mehr auf Beobachtung hinzufügen. 

     

     

    Was lernen wir?

     

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Steigerung der Google Ads Effizienz immer nach demselben Prinzip abläuft:

    • Gute Google Ads Elemente isolieren und fördern.
    • Mittelmäßige / schlechte Google Ads Elemente eingrenzen oder ausschließen.

     

     Wenn du dich daran hältst, kannst du in kürzester Zeit die Performance deines Accounts trotz eingeschränkter Budgets deutlich steigern. 

    ALEXANDER WINKLER
    Alex hat bei uns den Content-Hut auf und gilt als absoluter Allrounder. Egal ob SEA, Social oder Amazon - der Alex weiß Bescheid. 🚀👨‍🚀

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