Damit Google Shopping funktioniert, musst du deine Produkte im Google Merchant Center anlegen. Dafür benötigst du einen sogenannten Produktdatenexport auch Shopping-Feed genannt. In diesem Export sind alle von dir ausgewählten Produkte, inklusive relevanter Informationen wie Preis, Name, Verfügbarkeit, enthalten.

    Wie ein Produktdatenexport genau aufgebaut ist und welche Pflichtfelder enthalten sein müssen kannst du hier nachlesen: Produktdatenspezifikationen

    Die Erstellung eines Shopping Feeds ist von Shopsystem zu Shopsystem verschieden. Für die Umsetzung des Exports musst du gegebenenfalls auf die Unterstützung deiner Entwickler zurückgreifen.

    Shopsysteme wie beispielsweise Shopware 5 haben eine solche Exportfunktion bereits integriert. Die Exportdatei muss lediglich individualisiert werden und wird dann direkt online gespeichert und regelmäßig aktualisiert.

    Voraussetzung für dieses Tutorial ist, ein funktionierende Produktdaten-Feed, der alle von Google benötigten Datenfelder enthält.

    • Möchtest du deinen Feed nur auf seine Funktion testen benötigst du ihn als Datei.
    • Möchtest du deinen Feed final mit dem Google Merchant Center verknüpfen, empfehlen wir dir, den Feed auf deiner Seite zu hosten.

    Den Export kannst du so konfigurieren, dass er sich automatisch, in regelmäßigen Abständen, aktualisiert. So läufst du nie Gefahr, dass dein Feed alte oder nicht aktuelle Produkte enthält.

     

    Testfeed im Google Merchant Center hochladen

     

    Um zu testen, ob alle Feed-Attribute richtig befüllt werden, laden wir als erstes einen Testfeed hoch.

    So sieht unser Demofeed aus den wir testen wollen:

    produktdatenfeed text beispiel
    1. Öffne dein Google Merchant Center.
    2. Navigiere zum Menüpunkt Produkte -> Feeds.
    3. Klicke das große blaue Plus Symbol um einen neuen Feed anzulegen.
    4. Wähle Sprache und Verkaufsland aus und klicke auf weiter.
    5. Da wir unseren Feed nur testen wollen, wählst du im nächsten Menü die Upload-Methode aus.
    produktdaten_feed_hinterlegen

     

    1. Wichtig im nächsten Schritt musst du den Haken “Als Test hochladen” setzen.
    produktdaten_feed_test_hinterlegen
    1. Klickst du auf “weiter” wird dein Feed hochgeladen. Es dauert ein paar Minuten bis Google deine Produkte geprüft hat.

    Im Idealfall sieht das Ergebnis deines Tests so aus:

    google merchant center feed test ergebnisse

    Unser Testfeed ist nicht sonderlich groß, wir müssten also lediglich die vier fehlenden Bilder pflegen. Die Warnung bezüglich der fehlenden Versand-Attribute kannst du im Merchant Center über die Versandtabellen lösen.

    Sollten hier viele Fehler auftreten und ein Großteil deiner Artikel abgelehnt werden, musst du den Feed ausbessern.

    Im Idealfall hat dein Test ergeben, dass alle notwendigen Attribute vorhanden und korrekt sind. Jetzt können wir den finalen Feed hinterlegen.

     

    Google Shopping Feed (final) hinterlegen

    1. Öffne dein Google Merchant Center.
    2. Navigiere zum Menüpunkt Produkte -> Feeds.
    3. Klicke das große blaue Plus Symbol um einen neuen Feed anzulegen.
    4. Wähle Sprache und Verkaufsland aus und klicke auf weiter.
    5. Jetzt wählen wir die Methode “geplanter Abruf” aus
    6. Fülle alle notwendigen Felder aus und hinterlege die URL deines Produktdatenfeeds.
    google merchant center produktdatenfeed hinterlegen

    Noch ein Klick und dein Feed ist einsatzbereit. EH, FALSCH. Google muss zuerst prüfen ob deine Produkte allen Richtlinien entsprechen.

    Dieser Prozess kann 2-3 Werktage beanspruchen. Den Zustand kannst du unter “Artikel” -> “Diagnose” beobachten. Sobald ein Artikel grün, also freigeschaltet ist, kann er für Google Shopping verwendet werden. Die Grafik unter dem Menüpunkt “Diagnose” sollte jetzt in etwa so aussehen:

    google merchant center diagnose beispiel

    76 Artikel wurden freigegeben, 14 wurden abgelehnt. Über die Diagnose kannst du auch den Grund für die Ablehnung in Erfahrung bringen. Je nach Fehler und betroffenen Produkten solltest du deinen Feed entsprechend ausbessern.

    Sind mehr als 1 bis 2 Prozent deiner Produkte von einer Ablehnung betroffen, empfehlen wir eine sofortige Prüfung und Anpassung des Produktdatenexports.

    Hast du alles angepasst? Dann fehlt nur noch ein Schritt, um mit deiner ersten Google Shopping Kampagne loszulegen.

    Du musst Google Ads mit dem Google Merchant Center verknüpfen:

    Google Merchant Center mit Google Ads verknüpfen

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