Neben schönem Wetter bringt der April viele Neuerungen und Änderungen.  Frei nach dem Motto Frühlingsputz, räumen so manche Unternehmen ein bisschen auf. Was genau im April alles verändert wurde könnt ihr hier lesen:

Nun endlich auch in Deutschland: die Google Mobile First-Indexierung. Demnächst werden mobile Seiten in dem Index beim Ranking berücksichtigt. In dem hauseigenen Blog kündigt Google dies an und gibt bereits Tipps und Ratschläge.

Weiterhin stellt Google Software Engineer Fan Zhang in dem Blog klar, dass es auch in Zukunft bei einem Index bleibt. Betreiber von Webseiten werden vorab benachrichtigt, wenn ihre Seiten in den Index migriert werden. Die mobile Seite wird gecrawlt und lässt das Ergebnis in die Indexierung in den Suchergebnissen und das Rankings einfließen.

Ein Nachteil für Webbetreiber ohne mobile Seite oder generelle Desktopinhalte entsteht aber nicht. Es geht laut Google erst einmal darum, wie die Inhalte selber erfasst werden, und nicht wie das Ranking von Inhalten ermittelt wird.

Die Einführung der Mobile First-Indexierung kommt nicht von ungefähr. Google reagiert hier auf den Fakt, dass mehr als die Hälfte aller User auf mobilen Endgeräten die Suchmaschine nutzt. Und als Webseitenbetreiber sollte man spätestens jetzt seine mobile Seite optimieren. Ein kleiner Tipp unsererseits: Im Juli 2018 wird Pagespeed für das Ranking zum Faktor.

Der Hochflug auf dem Display

Eine gute Nachricht für Werbetreiber: Im ersten Quartal dieses Jahres steigt die Viewability von Banner auf einen Höchstwert an. Nach einer negativen Entwicklung noch im vergangenen Jahr, erreicht nun die Sichtbarkeitsrate von Displaywerbungen einen Spitzenwert von 64 Prozent in Deutschland.

Im Vergleich zu der Sichtbarkeitsrate von 54 Prozent des letzten Quartals, ist dies ein Anstieg von 10 Prozent. Weitere Ergebnisse sind, dass die durchschnittliche Sichtbarkeitsdauer bei 27 Sekunden liegt. Für Videos liegt sie nur bei 13 Prozent, jedoch liegt die Sichtbarkeitsrate bei 77 Prozent. Bei einem Länder-Vergleich in Europa liegt nur Österreich (71 Prozent Sichtbarkeitsrate) und Schweden (65 Prozent Sichtbarkeitsrate) vor Deutschland.

In diesem von Meetrics erstelltem Bericht, basieren die Daten auf dem von IAB vorgegebenen Standard. Dieser gibt vor, dass nur Impressions einbezogen werden, die für eine Sekunde zu mindestens 50 Prozent im sichtbaren Bereich sind, und keinen betrügerischen Ursprung haben.

Sieht gut aus, und kann auch viel

Wer ein Business-Profil auf Pinterest besitzt, darf sich ab sofort über neue Features freuen. Laut einem offiziellen Blogpost von David Temple sollen Unternehmen die Möglichkeiten bekommen sich selber im besten Licht darzustellen.

Zum einen passiert dies durch das Feature dynamische Coverbilder zu platzieren. Damit gibt man fest an, was der Besucher des Profils zuerst sieht. Zusätzlich ist in das Bild ein Button integriert, der den User zum aktuellstem Pin bringt. Zum anderen, bekommt auch die Profilseite selbst einen neuen Look, bei der zum Beispiel die Pins einzeln angeklickt werden können.

Für die Unternehmen dürfte aber die neu eingebaute Übersicht der des Profils von großem Interesse sein. Neben der schon bekannten Follower-Anzahl stößt nun die Zahl der Nutzer dazu, welche in den letzten 30 Tagen die Pins gesehen haben. Diese Kennzahl zeigt besser auf, welche Wirkung und welchen Stellenwert die Beiträge haben.

Der Auftakt des Online-Marketing Jahres

Wenn nicht nur das schöne Wetter, sondern auch viele neue Veränderungen für gute Laune sorgen, dann sind wir uns einig: das war ein gelungener Monat. Sicherlich nicht der letzte in diesem Jahr!